Ehemalige

2025

Clara Eglhuber

erhielt ihren ersten Unterricht im Cellospiel 2006 als Fünfjährige. Im Alter von fünfzehn Jahren begann sie eine Ausbildung an der Hochschule für katholische Kirchenmusik & Musikpädagogik in Regensburg bei Wolfgang Nüßlein. Seit 2019 studierte sie an der UdK Berlin bei Prof. Konstantin Heidrich, dem Cellisten des renommierten Fauré Quartetts. Seit kurzem ist sie Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie. In der Saison 2023/24 war sie Akademistin des NDR Elbphilharmonie Orchesters. Bei Online-Wettbewerben gewann sie 2024 zwei erste Preise, darunter den „Prix d’Honneur“ der France Music Competition. Mit ihrem Ensemble „Euphorie Quartett“ spielte sie im Berliner Kammermusiksalon Prinzenallee 58 Werke von Franz Liszt und Robert Schumann. Im Juli 2025 bestand sie ihre Bachelorprüfung mit der Bestnote 1.0. Die Stiftung PrimaLaMusica förderte sie von Anfang Oktober 2024 bis Ende September 2025. Für ihr Masterstudium wechselte Clara zur Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

Felipe Manzano

erlernte das Violaspiel ab dem fünften Lebensjahr an der Musikschule in seinem Heimatort Logroño (La Rioja). 2018 gewann er den 1. Preis im Artur-Fernandes-Wettbewerb Portugal. 2019 war er Solo-Bratscher beim Concertgebouworkest Young
Amsterdam. Er konzertierte bei mehreren Festivals, z.B. in Verbier, Kronberg und Santander. Seit 2021 studierte er bei Prof. Hartmut Rohde an der UdK Berlin. Mit der Jungen Deutschen Philharmonie spielte er am 7. Mai in der Kölner Philharmonie und am 10. Mai 2023 in der Elbphilharmonie. Im Juni konzertierte er mit Heinz Holliger. Im Juli war er wiederum Mitglied des Santander-Festivals, bei dem er Kammermusik spielte  und Recitals vortrug. Im Oktober musizierte er mit dem Spira Mirabilis Ensemble in Italien. Im April 2024 gewann er das Probespiel für die Akademie des Concertgebouw Orchesters in Amsterdam. Die Stiftung förderte ihn von Anfang April 2023 bis Ende September 2025. Felipe wechselte in die Akademie des Concertgebouw Orchesters Amsterdam.

Eira Martínez-Rivero 

begann ihren Unterricht im Violaspiel 2010 mit 7 Jahren an der Musikschule Gonzalo Martín Tenllado in Málaga bei Olga López Calvache. Von 2020 bis 2023 studierte sie Bachelor of Music an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Pauline Sachse. Als diese an die HMT Leipzig wechselte, setzte Eira ihr Studium ab Oktober 2023 bei ihr fort. Außerdem besuchte sie Viola-Kurse der Professoren Jonathan Brown, Wilfried Strehle, Veronika Hagen, Yuval Gotlibovich, Joaquín Riquelme und Avri Levitan.
Seit 2021 ist Eira Mitglied eines Quartetts, mit dem sie an der international aktiven spanischen Organisation Musethica unterrichtet wurde und am Hasselburger Kammermusikfestival teilnahm.
Eira konzertierte mit dem Gustav Mahler Jugendorchester, der Jungen Deutschen Philharmonie und dem Spanischen Nationalen Jugendorchester bei Festspielen wie dem Bolzano Festival, dem Pordenone Festival, den Salzburger Festspielen und den Young Euro Classics in der Elbphilharmonie, dem Concertgebouw Amsterdam, der Berliner Philharmonie, dem Berliner Konzerthaus am Gendarmenmarkt, der Philharmonie Dresden, dem Großen Festspielhaus in Salzburg und dem Auditorio Nacional in Madrid. Die Stiftung förderte Eira von Anfang September 2024 bis Ende August 2025.

Ronja Sophie Putz

begann nach einem Bachelorstudium an der HMT München 2019 das Masterstudium Violine an der HMT Leipzig bei Prof. Carolin Widmann. Anfang 2022 bestand sie die Masterprüfung mit Bestnote und wurde in
die Meisterklasse aufgenommen.  Neben zahlreichen sozialen
Engagements entfaltet sie eine enorme Aktivität als Solistin
und Leiterin mehrerer Klangkörper. Mit großer Stilsicherheit und
musikalischer Sensibilität nimmt sie die Feinheiten unterschiedlichster kompositorischer Handschriften wahr und setzt sie souverän mit ihrem Instrument um. 

2023 war sie konzertant sehr aktiv. Im Februar spielte sie mit der Sächsischen Bläserphilharmonie unter dem Dirigenten Matthias Foremny das Violinkonzert von Kurt Weill, das als Teil ihrer Abschlussprüfung im Meisterklassenstudium gewertet und mit 1.0 beurteilt wurde. Im Juni wurde die von ihr inszenierte Kinderoper Brundibár von Hans Krása aufgeführt, achtzig Jahre nach der Uraufführung im Ghetto Theresienstadt; ergänzt wurde dies durch eine von ihr konzipierte szenische Lesung über das Leben im Ghetto mit Gedichten von Ilse Weber und Paul Celan. Im September spielte sie mit dem Ensemble Neue Kammer das Programm „murals and music“, das in einem performativen Akt Barockmusik, zeitgenössische Musik und StreetArt verbindet; dabei kam auch Ronja Sophie Putz‘ Stück jvl/txc für Sopran, Countertenor, Bass und Streichtrio zur Aufführung. Im Oktober unternahm sie mit ihrem Klavierpartner Tommaso Graiff eine selbst organisierte Tour durch Italien mit Konzerten in Rom, Bologna und San Benedetto Po. Außerdem setzte sie ihr soziales Engagement über den Verein Live Music Now e.V. mit einigen Konzerten in Altersheimen, Krankenhäusern und einer Kinderklinik fort. Anfang Februar 2024 gab sie mit dem Zentaur-Quartett, dessen Primaria sie ist, in Leipzig ein Portraitkonzert mit Musik von Caio de Azevedo, Arsen Babajanyan, Vasiliki Papamoustou und Katharina Schmauder. Ende März sowie Anfang September realisierte sie im Rahmen ihres Programms „songs of innocence and experience“ ein Zusammenspiel von Schülerinnen und Schülern der Musikschule J.S. Bach mit den Musikern ihres „ensemble distr.action“ bei der Aufführung der „Simple Symphony“ von Benjamin Britten.

Am 7. Februar 2025 wurde sie für ihr Abschlusskonzert in der Meisterklasse mit der Brahms-Sonate für Violine und Klavier Nr.1 op. 78, der Debussy-Sonate für Violine und Klavier sowie dem Trio „Die Morgenblumen“ von Jacopo Salvatori wiederum mit der Bestnote 1.0 ausgezeichnet. Die Stiftung förderte sie von Anfang September 2021 bis Ende August 2025.

Bennet Eicke

bestand ein Bachelorexamen in Musikwissenschaft und Philosophie an der Universität Göttingen, beherrscht das Klavierspiel und studierte seit September 2022 Orchesterdirigieren bei Prof. Matthias Foremny an der HMT Leipzig, das er im Juli 2023 als Bachelor abschloss. Neben professioneller Erfahrung im Orchesterdirigieren im Leipziger Gewandhaus, an der Oper Leipzig und den Theatern Hof und Nordhausen arbeitete er regelmäßig als Korrepetitor und Dirigent an der HMT Leipzig. Im Juni 2023 assistierte er als Regiemitarbeiter und dirigierte zweimal das Kindermusical „Emil und die Detektive“ am Staatstheater Kassel. An der HMT Leipzig war er musikalischer Leiter der Studioopernproduktionen „Erwartung“ von Arnold Schönberg und „The Raven“ von Toshio Hosokawa. Seit Juli 2023 arbeitet er als Studienleiter und 2. Kapellmeister am Mittelsächsischen Theater Freiberg. Ab März 2024 dirigierte er in der Nikolaikirche Freiberg das Musical „Die Päpstin“, das nach dem Romanbestseller von Donna Woolfolk Cross entwickelt und 2011 in Fulda uraufgeführt wurde. Am 21. Juni 2024 hatte auf der Seebühne der Talsperre Kriebstein das Singspiel „Im weißen Rössl“ von Ralph Benatzky Premiere, Dirigent war Bennet Eicke. 2025 wurde er zum 1. Kapellmeister am Mittelsächsischen Theater Freiberg befördert. Die Stiftung förderte ihn von Anfang September 2022 bis Ende August 2025.

Imola Molnár

begann mit dem Spiel der Querflöte 2012 in der Musikschule „Liszt Ferenc“ in ihrer Heimatstadt Györ (Ungarn). Dort besuchte sie von 2018 bis 2022 das Fachgymnasium für Musik „Janos Richter“. Seit dem Wintersemester 2022/23 studierte sie an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ bei Prof. Anna Garzuly-Wahlgren. Als diese zum Sommersemester 2024 an die HMT Leipzig berufen wurde, folgte ihr Imola zum Flötenstudium nach Leipzig. Sie hat noch vier Semester vor sich, in denen sie sich zusätzlich mit Pädagogik profilieren möchte. Bei ihrer öffentlichen Prüfung am Ende des 7. Semesters wird sie neben der Querflöte auch die große Flöte und Piccolo spielen. Im Abschlusskonzert im Bachelorstudium ein halbes Jahr später werden sie 45 Minuten lang Werke aus verschiedenen Epochen erwarten. Um ihr musikalisches Verständnis und ihre technischen Fähigkeiten zu vertiefen, strebt sie die Mitarbeit in namhaften Jugendorchestern und Akademien an. Ihr Berufsziel ist das Flötenspiel im Orchester.
Imola gewann mit ihrer Flöte zahlreiche Preise, u.a. 2022 den 2. Preis und einen Sonderpreis im XII. Landeswettbewerb in memoriam Elek Tihamér. 2023 erreichte sie im Dutch International Flute Competition das Semifinale. Die Stiftung förderte sie von Anfang September 2024 bis Ende August 2025.

Fernando Gomis

begann seine Ausbildung im Spiel des Englischhorns im Alter von elf Jahren in seiner Heimatstadt Elche. Nach Stipendien der Royal Academy of Music in London und des spanischen Bildungsministeriums widmet er sich seit September 2022 dem Oboespiel im Masterstudiengang bei Prof. Washington Barella an der UdK Berlin. Daneben spielte er im Mai 2023 Solo-Englischhorn im Philharmonischen Orchester des Staatstheaters Cottbus u.a. in der Zauberflöte, in Othello sowie in Tristan und Isolde. Die Stiftung förderte ihn von Anfang April 2023 bis Ende März 2025.

2024

Jarek Levi Krowinn

nahm im Oktober 2018 als Sechsjähriger den Klavierunterricht an der Freien Musikschule Berlin-Tiergarten auf. Er spielte das Instrument mit nicht nachlassender Freude und Ernsthaftigkeit, meisterte selbst den Unterricht per Video während des pandemiebedingten Lockdown bravourös. Sehr motiviert übte er regelmäßig und war im Unterricht stets gut vorbereitet. Seine Neugier zielte auf unterschiedliche Stilrichtungen von der Klassik über Popmusik bis zum Jazz und entwickelte sich kontinuierlich weiter. Daneben zeigte Jarek viel Interesse an musikgeschichtlichen Hintergründen und informierte sich selbständig über dieses Thema. Anfang Juni 2024 musste seine Lehrerin den Unterricht aus persönlichen Gründen beenden. Die Stiftung förderte ihn seit April 2022.

Alexander Adamscheck

erhielt seit August 2021, kurz vor Vollendung seines zehnten Lebensjahrs, Klavierunterricht an der Musikschule Klangkunst in Potsdam. Er ist musikalisch sehr begabt, hat ein gutes Rhythmusgefühl und ist immer bereit, dazuzulernen. Schon nach wenigen Monaten konnte er sich dank seiner jungen Lehrerin, einer Klavierstudentin an der Universität der Künste in Berlin, ein kleines Repertoire aufbauen. Leider brach er den Klavierunterricht im Juni 2024 ab. Die Stiftung förderte ihn von April 2022 bis Juni 2024.

María Espino Codes,

eine junge spanische Geigerin, baut eine vielseitige Karriere als Solistin, Orchestermusikerin und Kammermusikerin auf. Nach Abschluss ihres Studiums an der Royal Academy of Music in London mit einem „First-Class Honorous“ nahm sie an der HMT Leipzig unter der Leitung von Frau Yun-Jin Cho ihr Master-Studium wahr. Während ihres Studiums an der Royal Academy of Music war sie an zahlreichen Orchesterprojekten beteiligt und arbeitete mit weltbekannten Musikern wie Josef Spacek, Lorenza Borrani und John Wilson zusammen. Bei dem Plattenlabel „BBC Proms“ spielte sie für ein gemeinsames Projekt mit Studenten der Juilliard School unter der Leitung von Edward Gardner und James Ehnes. Mit dem „Academy Soloist Ensemble“ unter der Leitung von Trevor Pinnock nahm sie in der Wigmore Hall die von Jósef Koffler für Kammerorchester arrangierten Goldbergvariationen J.S. Bachs auf. Schließlich war sie Teilnehmerin mehrerer Solistenfestivals, darunter die Sommerakademie Mozarteum in Salzburg sowie das Internationale Mendelssohn-Festival Hamburg.

Von klein auf begeisterte sich Maria für die Kammermusik. Sie wurde von Mitgliedern des Casals-, Quiroga- und Doric-Quartetts sowie von Levon Chilingirian und Adrian Brendel unterrichtet. Als Mitglied des Bernstein-Klaviertrios vertrat sie die Royal Academy of Music beim Intercollegiate Piano Trio Competition 2020 und spielte als zweite Geige des Iberia Quartetts 2021 beim Festival de Música de León. Sie arbeitet regelmäßig mit dem Mendelssohn Kammerorchester Leipzig und dem Akademischen Orchester Madrid zusammen. In der Saison 2021/22 war sie Akademistin des Symphonieorchesters der Balearen und Studentin an der Fundación Barenboim-Said in Sevilla, 2022/2023 Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters. Die Stiftung förderte sie von September 2023 bis Ende August 2024. Dank ihres außergewöhnlichen Talents wurde sie nach einem Probespiel mit Beginn der Saison 2024/25 in die Mendelssohn-Akademie des Gewandhausorchesters Leipzig aufgenommen.

Guillermo Valdivia Monsálvez

studierte an der HMT Leipzig im Bachelor-Studiengang bei Prof. Pepe Berns Jazzkontrabass. Zuvor wirkte er u.a. mit dem Trompeter Juan Pablo Salvo an der Aufnahme „Chincol“ mit, die 2020 in der Kategorie Bester Jazzkünstler den Preis „Pulsar“ der chilenischen Urhebergesellschaft gewann. Mit dem Studienziel Berufsmusiker möchte Guillermo nach dem Vorbild der „Conchalí Big Band“ soziale Projekte zur musikalischen Bildung Jugendlicher unterstützen. Die Stiftung förderte ihn von September 2022 bis Ende August 2024.

Sungwook Kim

studierte von 2013 bis 2017 Komposition an der Kyunghee Universität in Seoul. Als Komponist schuf er die Werke „Nachdenken“ für B-Klarinette und Streichquintett (2015), „Elegie“ für Orchester (2016) und „Alpha & Omega“ für Flöte, B-Klarinette, Violine, Violoncello und Schlagzeug (2016). Er arbeitete mit renommierten Orchestern zusammen, in Südkorea mit dem Chuncheon Philharmonic Orchestra und dem Kyunghee Philharmonic Orchestra, in Deutschland mit dem Leipziger Universitätsorchester, dem Leipziger Symphonieorchester (Böhlen) und der Sächsischen Bläserphilharmonie (Bad Lausick).

Zum Wintersemester 2022/23 begann er an der HMT Leipzig unter Anerkennung von Studienleistungen in Korea das Bachelor-Studium Dirigieren im 5. Semester bei Prof. Matthias Foremny. Bei der Aufführung von Mozarts Zauberflöte im Goethe-Theater Bad Lauchstädt wirkte Sungwook als Assistdirigent und Korrepetitor. Ende Mai 2024 dirigierte er als sein Abschlusskonzert „Die lustigen Weiber von Windsor“ von Otto Nikolai. Die Stiftung förderte ihn seit September 2023 bis Ende August 2024. 

2023

Bryan Cheng

studierte seit September 2021 Violoncello im Bachelorstudium an der UdK in Berlin bei Prof. Jens Peter Maintz. Er verfügt über eine
enorm breite Konzerterfahrung, schon mit 14 Jahren gab er sein erstes Recital in der Carnegie Hall,
2018 konzertierte er mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, 2023 mit dem Deutschen
Sinfonieorchester. In der Kammermusik spielte
er u.a. mit Christian Tetzlaff, Lars Vogt und Antje Weithaas zusammen. Seit 2018 war er Preisträger in zahlreichen Wettbewerben, zuletzt gewann er im Juli
2022 beim renommierten Concours Reine Elisabeth in Brüssel einen 6. Preis. Er veröffentlichte
drei CD mit russischer, spanischer und französischer Cellomusik. Die Stiftung förderte ihn von
April 2022 bis März 2023.

Raphael Tola 

begann das Gitarrenspiel Anfang 2020 im Alter von zehn Jahren an der Freien Musikschule Berlin-Tiergarten. Seine Eltern waren aus Äthiopien nach Deutschland gekommen. Raphael verfügt über eine hohe Musikalität, war enorm motiviert und spielte sein Instrument mit großem manuellem Geschick, nicht selten auch im Duett mit seinem Vater. Raphael beherrscht die Anschlagarten apoyando und tirando, das zweistimmige Spiel mit leeren und gegriffenen Bässen sowie drei- und vierstimmige Akkordzerlegungen. Damit erreichte er in knapp drei Jahren ein Spielniveau, das nach den Richtlinien des Verbands deutscher Musikschulen dem Unterstufenabschluss entspricht. Doch ließ sein Interesse am Gitarrenspiel mit 13 Jahren deutlich nach. Sein Gitarrenlehrer empfahl, ihn als Stipendiat der Stiftung zu entlassen. Sie förderte ihn von Anfang 2022 bis Ende September 2023.

Amira Vukelic

erhielt 13jährig seit August 2021
Klavierunterricht an der Musikschule Klangkunst
in Berlin Schöneweide. Mit gutem musikalischem Gedächtnis und der Fähigkeit, das im Unterricht Erlernte
mit Erfolg umzusetzen, machte sie große Fortschritte. Sie schloss Band I des Lehrgangs für
Klavier zügig ab und arbeitete nach einem Jahr
mit Band II. Sie war stets konzentriert, aufmerksam und kreativ, die Koordination von Melodie
und Begleitung beherrschte sie ebenso gut wie
dynamische Gestaltungsmittel. Doch mit 15 Jahren ließ ihr Interesse am Klavierunterricht deutlich nach. Die Stiftung förderte sie von April 2022
bis März 2023.

2022

Leonie Petersen

wurde in der Musikschule
Klangkunst in Potsdam ab September 2021 im
Klavierspiel unterrichtet. Ihre Lehrerin sah in ihr
eine fleißige, sehr talentierte Schülerin, die in kurzer Zeit in der Lage war, sich ein Präludium mit
Fuge von Johann Sebastian Bach, ein Nocturne
von Frédéric Chopin und eine Sonate von Mozart
zu erarbeiten. Ende 2022 im Alter von 16 Jahren
brach Leonie den Klavierunterricht ab, nachdem
ihre Lehrerin die Stelle gewechselt und sie selbst
das Interesse am Klavierspiel verloren hatte. Die
Stiftung förderte sie von April bis Dezember 2022.